
Bayerns Justizminister Eisenreich ehrt die Prüfungsbesten sowie langjährige Prüfer: "Herzlichen Glückwunsch an die hervorragenden Nachwuchskräfte in Bayern"
Bayerns Justizminister Georg Eisenreich gratuliert bei einer Feierstunde im Münchner Justizpalast den besten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der juristischen Prüfungen und der weiteren vom Landesjustizprüfungsamt abgenommenen Qualifikationsprüfungen der Jahre 2018/2019. Gleichzeitig dankt Eisenreich fünf Prüfern für ihr langjähriges Engagement.
Eisenreich: "Der heutige Tag zeigt, dass wir viele exzellente Nachwuchskräfte in Bayern haben. Zu diesem Erfolg darf ich Ihnen allen herzlich gratulieren. Für Ihre berufliche Zukunft und Ihren weiteren Lebensweg wünsche ich Ihnen alles Gute." Gegenüber den langjährigen Prüfern betont Eisenreich: "Erfolgreiche Prüfungen sind ohne die hervorragende Arbeit der Prüfer nicht möglich. Sie haben sich in besonderer Weise um den juristischen Nachwuchs verdient gemacht. Hierfür meinen herzlichen Dank."
Als Beste der Ersten Juristischen Prüfung in den Terminen 2018/2 und 2019/1 wurden elf Juristinnen und Juristen für die Note "sehr gut" ausgezeichnet:
Frau Julia Klaus aus München
Frau Aline Brießmann aus München
Frau Franziska Görlitz aus Fürth
Frau Lea Simmel aus Passau
Herr Lorenz Lloyd Fischer aus Würzburg
Frau Christina Herbst aus Ottensoos
Frau Johanna Bierlein aus Nürnberg
Frau Leonie Schmidt aus München
Herr Leonard Hollander aus München
Herr Michael Mertel aus Hahnbach
Frau Caroline Winterhalder aus Titisee-Neustadt
Insgesamt nahmen 1.415 Kandidaten an der Ersten Juristischen Prüfung 2018/2 und 1.348 an der Ersten Juristischen Prüfung 2019/1 teil. Seit 2007 besteht die Erste Juristische Prüfung als Hochschulabschlussprüfung aus der Ersten Juristischen Staatsprüfung, die mit 70 % in die Gesamtnote einfließt, und der Juristischen Universitätsprüfung, die 30 % der Note ausmacht.
Als Prüfungsbester der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2018/2 mit 773 Teilnehmern wurde
Herr Maximilian Karl Jakob Lika aus Augsburg
ausgezeichnet.
Rechtspfleger treffen wichtige Entscheidungen in einer Vielzahl von Rechtsgebieten, wie beispielsweise in Grundbuchsachen oder im Insolvenzrecht.
Als Beste von 109 Teilnehmern der Rechtspflegerprüfung 2019 wurde
Frau Christina Pfab aus Nürnberg
geehrt. Bereits im Jahr 2013 konnte Frau Pfab bei der Prüfung zur 2. Qualifikationsebene der Arbeits- und Sozialgerichtsbarkeit den ersten Platz erzielen.
In der Gerichtsvollzieherprüfung 2019 hat
Frau Anja Weiß aus München
als Prüfungsbeste von 33 Teilnehmern abgeschlossen.
Das beste Ergebnis in der Qualifikationsprüfung für den Justizfachwirtedienst 2019 hat
Frau Katharina Welk aus Regensburg
unter insgesamt 155 Teilnehmern erzielt. Justizfachwirte leiten insbesondere Geschäftsstellen bei Gerichten und Staatsanwaltschaften und führen Verhandlungsprotokolle.
Lehrgangsbester von 23 Teilnehmern des Lehrgangs der Justizwachtmeisterausbildung 2018/2 war
Herr Benjamin Scherer aus München.
Lehrgangsbeste von 23 Teilnehmern des Lehrgangs 2019/1 war
Frau Raphaela Hartig aus München.
Die Justizwachtmeister sind insbesondere für die Sicherheit in den Justizbehörden verantwortlich.
Darüber hinaus wurde folgenden langjährigen Prüfern für ihren Einsatz gedankt:
Präsident Dr. Alfred Frank, Landesamt für Finanzen
Rechtsanwalt Rainer Rothmund
Vorsitzender Richter am OLG München Dr. Werner Barwitz
Vizepräsident des LG München I a.D. Thomas Spielbauer
Vorsitzender Richter am OLG München a.D. Dr. Rainer Hüßtege
Hintergrund:
Das bayerische Landesjustizprüfungsamt führt jedes Jahr Prüfungsverfahren für ca. 4.000 Teilnehmer durch. Die meisten Teilnehmer entfallen auf die Erste und Zweite Juristischen Staatsprüfung. Abgenommen werden auch die Prüfungen für Rechtspfleger, Gerichtsvollzieher, Justizfachwirte und Justizwachtmeister. Insgesamt fallen hierbei jährlich etwa 31.000 Klausuren an, die bewertet werden müssen.
Hinweis:
Fotos der Veranstaltung können bei der Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz angefordert werden unter Tel.: 089/5597-3111 oder presse@stmj.bayern.de.
Ihren Mut zur Freiheit haben die Geschwister Scholl und vier ihrer Freunde mit dem Leben bezahlt. Wohin es führen kann, wenn die Dritte Gewalt im Staate ihre Unabhängigkeit verliert, zeigt die Dauerausstellung Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes".
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… dass die Fachgerichtsbarkeiten, d.h. die Verwaltungs-, Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichte in Bayern nicht zum Justizressort, sondern zum Geschäftsbereich der jeweiligen Fachministerien gehören?