
Feierstunde für Bayerns Beste / Justizminister Eisenreich ehrt Jahrgangsbeste der Staats- und Justizprüfungen / Eisenreich: "Ich bin stolz, dass wir so viele exzellente Nachwuchskräfte in Bayern haben."
Bayerns Justizminister Georg Eisenreich hat die Jahrgangsbesten aller Justiz- und Staatsprüfungen aus den Jahren 2021 und 2022 im Münchner Justizpalast empfangen. Eisenreich: "Ich bin stolz, dass wir so viele exzellente Nachwuchskräfte in Bayern haben. Zu diesem Erfolg darf ich Ihnen allen meinen Glückwunsch aussprechen. Für Ihre berufliche Zukunft und Ihren weiteren Lebensweg wünsche ich Ihnen alles Gute."
Bester unter den Besten im Ersten Juristischen Staatsexamen ist ein ehemaliger Justizfachwirt, der sein Staatsexamen mit herausragenden 16,38 Punkten absolvierte.
In einer Feierstunde im Münchner Justizpalast gratulierte Eisenreich den Prüflingen und dankte auch den langjährigen Prüfern: "Erfolgreiche Prüfungen sind ohne die hervorragende Arbeit der Prüfer nicht möglich. Sie haben viel Zeit investiert und sich damit um den juristischen Nachwuchs verdient gemacht. Dafür möchte ich mich herzlich bedanken."
Mit der Note "sehr gut" schlossen dreizehn Juristinnen und Juristen die Erste Juristische Prüfung in den Terminen 2021/2 und 2022/1 ab:
Franziska Gruber aus Marburg
Jonathan Maisch aus München
Niklas Oehrlein aus Würzburg
Christian Peischer aus Diedorf
Jan Schmeißer aus Veitshöchheim
Christian Schmidt aus Küps
Vincent Voerster aus München
Niklas Freund aus Passau
Anna Gmehling aus Burglengenfeld
Simon Pollak aus München
Maximilian Semmler aus Bamberg
Johannes von Stieglitz aus Icking
Aenne Wulferding aus München
Insgesamt nahmen 1.351 Kandidaten an der Ersten Juristischen Prüfung 2021/2 und 1.327 an der Ersten Juristischen Prüfung 2022/1 teil. Seit 2007 besteht die Erste Juristische Prüfung als Hochschulabschlussprüfung aus der Ersten Juristischen Staatsprüfung, die mit 70 % in die Gesamtnote einfließt, und der Juristischen Universitätsprüfung, die 30 % der Note ausmacht.
Als Prüfungsbeste der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2021/1 mit 788 Teilnehmern wurden
Dr. Julian Carl Maria Eibl aus München und
Luca Marinus Kochendörfer aus München
ausgezeichnet. Bei der Zweiten Juristischen Staatsprüfung 2021/2 mit 736 Teilnehmern wurden
Dr. Moritz Pfaffenberger aus Nürnberg und
Vincent Weber aus Düsseldorf
ausgezeichnet.
Etwa 2500 Rechtspflegerinnen und Rechtspfleger sind in der bayerischen Justiz beschäftigt und treffen wichtige Entscheidungen u. a. in Grundbuchangelegenheiten, Vormundschaftsfragen oder bei Nachlässen.
Als Beste von 118 Teilnehmern der Rechtspflegerprüfung 2022 wurde
Celina Ostermair aus Neuching
geehrt.
In der Gerichtsvollzieherprüfung 2022 hat
Sandra Walter aus Unterschleißheim
als Prüfungsbeste von 17 erfolgreichen Teilnehmern aus Bayern abgeschlossen.
Das beste Ergebnis in der Qualifikationsprüfung für den Justizfachwirtedienst 2022 hat
Luisa Flock aus Pfofeld
unter insgesamt 139 Teilnehmern erzielt. Justizfachwirte leiten insbesondere Geschäftsstellen bei Gerichten und Staatsanwaltschaften und führen Verhandlungsprotokolle.
Lehrgangsbeste in der Justizwachtmeisterausbildung 2022/1 mit 34 Bewerberinnen und Bewerbern war
Susanne Voll aus Wollbach.
Lehrgangsbester in der Justizwachtmeisterausbildung 2022/2 mit 29 Bewerberinnen und Bewerbern war
Armin Bruckbauer aus Hagenhill.
Justizwachtmeisterinnen und Justizwachtmeister sind insbesondere für die Sicherheit in den Justizbehörden verantwortlich.
Hintergrund:
Das bayerische Landesjustizprüfungsamt führt jedes Jahr Prüfungsverfahren für etwa 4.800 Teilnehmer durch. Die meisten Teilnehmer entfallen auf die Erste und Zweite Juristische Staatsprüfung. Abgenommen werden auch die Prüfungen für Rechtspfleger, Gerichtsvollzieher, Justizfachwirte und Justizwachtmeister. Insgesamt fallen hierbei jährlich etwa 37.500 Klausuren an, die bewertet werden müssen.
Hinweis:
Fotos der Veranstaltung können bei der Pressestelle des Bayerischen Staatsministeriums der Justiz angefordert werden unter Tel.: 089/5597-3111 oder presse@stmj.bayern.de.
Ihren Mut zur Freiheit haben die Geschwister Scholl und vier ihrer Freunde mit dem Leben bezahlt. Wohin es führen kann, wenn die Dritte Gewalt im Staate ihre Unabhängigkeit verliert, zeigt die Dauerausstellung Willkür "Im Namen des Deutschen Volkes".
Weitere Infos finden Sie hier
… dass die Fachgerichtsbarkeiten, d.h. die Verwaltungs-, Arbeits-, Sozial- und Finanzgerichte in Bayern nicht zum Justizressort, sondern zum Geschäftsbereich der jeweiligen Fachministerien gehören?